Neuer Online-Banking-Trojaner!

Trojaner gaukelt Fehlüberweisung vor und fordert Rücküberweisung

Ein seit Juli 2011 bekannter Trojaner wurde jetzt auf das eBanking der Volksbanken und Raiffeisenbanken angepasst. Ist Ihr Computer mit dem Trojaner infiziert, so verändert dieser das Verhalten Ihres PCs beim eBanking. Der Trojaner wird bei der Anmeldung zum eBanking aktiv.

Der Trojaner modifiziert Ihren Browser so, dass ein falscher Kontostand und eine Fehlüberweisung eingeblendet werden. Sie werden außerdem aufgefordert, das angeblich fälschlich überwiesene Geld zurück zu überweisen (Retoure).

Nach der Anmeldung beim eBanking bekommen Sie von dem Trojaner eine Meldung eingeblendet. Durch eine angebliche Fehlüberweisung sei Ihr Girokonto gesperrt, bis Sie das Geld zurück überwiesen haben. Alternativ müssten Sie zu einer Bankfiliale gehen, um das Girokonto wieder freischalten zu lassen.

Der Trojaner verwendet eine persönliche Anrede, und in der Umsatzanzeige bleiben die tatsächlich getätigten Umsätze erhalten. Die in der hier abgebildeten "Information" enthaltenen Formulierungen können in leicht modifizierten Varianten des Trojaners sprachlich verbessert werden und somit glaubhafter sein.

Kommen Sie der Aufforderung nach und klicken auf Retouren, wird Ihnen ein vorausgefülltes Überweisungsformular eingeblendet.

Da Sie eine reguläre Überweisung tätigen, wenn Sie das vorausgefüllte Formular zur "Rücküberweisung" absenden, liefern sowohl das Sm@rt-TAN plus-Verfahren als auch das mobileTAN-Verfahren ein gültige TAN.

Für die Methode gilt, dass Sie mit dem Trojaner "interagieren" müssen. Sie müssen also auf die Social Engineering Attacke hereinfallen, damit der Angriff erfolgreich ist. Der Trojaner kann nicht ohne Ihr Zutun Geldbeträge von Ihrem Konto abbuchen.

Wir raten zu erhöhter Vorsicht!

Die Westerwald Bank wird Sie niemals auffordern, eine Testüberweisung durchzuführen! Ebenso brauchen Sie für Sm@rt-TAN plus und mobileTAN auf keinen Fall eine zusätzliche Installation.